Politischer Gegenwind, aber stabile Fundamentaldaten

Trotz der restriktiven US-Politik unter Präsident Donald Trump, der Offshore-Windprojekte zeitweise gestoppt und die Vergabe neuer Meeresbodenflächen ausgesetzt hat, bleibt das globale Momentum in der Windenergie stark. Die weltweiten Neuinstallationen von Windkraftanlagen steigen 2025 auf über 140 GW – ein Plus von rund 15 % gegenüber dem Vorjahr. Bis 2030 könnte die globale Kapazität 190 GW erreichen, getragen von Förderprogrammen in Europa, China und Lateinamerika.

„Kurzfristig sind politische Eingriffe ein Störfaktor, aber nicht der Trendbruch. Die Dekarbonisierung ist ein globaler Megatrend, der sich nicht aufhalten lässt – auch nicht durch einzelne nationale Entscheidungen.“

Hubertus Clausius, Managing Director & Fondsberater, Seahawk Investments

Kostenrückgang stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Windkraft

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen klar für den weiteren Ausbau: Die Stromgestehungskosten (LCOE) neuer Onshore-Windparks liegen mit rund 61 US$/MWh auf dem Niveau moderner Solaranlagen und deutlich unter fossilen Alternativen. Offshore-Wind bleibt mit etwa 173 US$/MWh teurer, doch Skaleneffekte und Technologiefortschritte sollten die Lücke verringern. Parallel dazu sind die europäischen Stahlpreise seit ihrem Hoch 2022 um mehr als 55 % gefallen – ein direkter Rückenwind für die Margen der Hersteller.

Markterholung bei Herstellern – Vestas führt die Branche an

2025 zeigen Windturbinenhersteller eine spürbare Erholung. Außerhalb Chinas stiegen die Auftragseingänge im dritten Quartal um 77 % gegenüber dem Vorquartal; Vestas führte mit rund 4 GW neuen Orders (gegenüber 2 GW in Q2). Auch Nordex und Goldwind meldeten Zuwächse, während die Sektor-Bewertungen moderat bleiben: Das Medianunternehmen handelt bei einem EV/EBITDA von 9,6× – deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt des breiten Marktes.

„Bewertungsseitig ist der Windsektor aktuell einer der interessantesten Bereiche im Energiemarkt.
Viele Titel handeln noch unter fairem Wert, obwohl sie strukturell auf Wachstumspfaden liegen.“

— Hubertus Clausius

Künstliche Intelligenz als zusätzlicher Wachstumstreiber 

Der rapide wachsende Strombedarf von Rechenzentren macht die Absicherung durch erneuerbare Energiequellen zur strategischen Priorität. Windenergie – insbesondere Onshore – gilt als zentrale Option, um den CO₂-Fußabdruck digitaler Infrastruktur zu senken und gleichzeitig langfristige Abnahmeverträge zu ermöglichen.

Fazit: Rückenwind für Investoren mit Langfristfokus

2025 ist für Erneuerbare ein Übergangsjahr: Kurzfristige Belastungen durch Politik und Finanzierung stehen nachhaltigen Treibern wie Dekarbonisierung und Digitalisierung gegenüber. Für selektive Investoren eröffnen sich entlang der Wertschöpfungskette – von Turbinenherstellern über Komponenten bis Offshore-Supply – attraktive Einstiegspunkte in strukturell wachsende Nischen.

„Wir fokussieren uns auf Qualitätsführer mit belastbaren Auftragsbüchern und klaren Kostenvorteilen – dort ist das Chance-Risiko-Profil aktuell am überzeugendsten.“

— Hubertus Clausius

Hier finden Sie die komplette Seahawk Quarterly Note (PDF): Quarterly Note 3

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