Allgemeiner Marktrückblick

Im Juni stiegen die weltweiten Aktienmärkte, vor allem angeführt von den US-Megatechnologiewerten. Ohne die USA waren die globalen Aktienmärkte nahezu unverändert. In Europa hingegen sind die Aktienmärkte zurückgegangen, insbesondere in Frankreich, wo Emanuel Macron beschlossen hat, vorgezogene Neuwahlen auszurufen, nachdem er bei den Europawahlen an Unterstützung verloren hat.

Die US-Wirtschaftsdaten waren im Monat Juni weiterhin robust. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft erreichte im Mai einen Höchststand von 272 Tsd., was einem Anstieg von nur 165 Tsd. im April gegenüber stand. Die Beschäftigung in der Privatwirtschaft stieg um +229 Tsd., nach +158 Tsd. im April.

Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen gingen Ende Juni von 4,5 % auf 4,4 % zurück, während die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen von 2,65 % auf 2,5 % sank.

In den USA kühlte sich die Verbraucherpreisinflation weiter ab. Die Gesamtinflation lag im Mai bei +3,3 % (im Jahresvergleich) und die Kerninflation bei +3,4 % (im Jahresvergleich), gegenüber Werten von +3,4 % (Gesamtinflation) und +3,6 % (Gesamtinflation) für den Kalendermonat April.

In der Eurozone lag die Verbraucherpreisinflation im Mai mit +2,4% (Gesamtinflation)und 2,9% (Kerninflation) leicht höher als in Vormonat. Da die Inflationsraten im Euroraum bereits ein moderates Niveau erreicht haben, konnte die Europäische Zentralbank ihren Einlagensatz um -25 Basispunkte auf 3,75% senken.

In diesem Umfeld konnte der MSCI World Index um +2% (USD den.) zulegen, während der MSCI Europe Index einen Rückgang von -1% (EUR den.) verzeichnete.   

Energie und Transport

In der ersten Monatshälfte fiel der Preis für Brent-Öl von 81,6 $ auf unter 80 $ pro Barrel. In der zweiten Monatshälfte stiegen die Ölpreise aufgrund der Besorgnis über eskalierende Spannungen zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah. Rohöl der Sorte Brent schloss den Monat bei 86,4 $ pro Barrel. Da der Öl- und Gasaktienmarktsektor der Ölpreiserholung hinterherhinkte, fiel der Stoxx 600 Oil and Gas Index (EURO denom.) im Monat Juni um -2,3 %.

Auf der anderen Seite gab der Sektor der erneuerbaren Energien seine Gewinne aus dem Vormonat wieder ab. Der S&P Global Clean Energy Sector Index sank im Juni um -9,9%. Damit liegt das Segment der erneuerbaren Energien im bisherigen Jahresverlauf immer noch mit -14,3 % im Minus.

Die Transportsegmente entwickelten sich im Berichtsmonat uneinheitlich. Der DJ Transportation Average Index konnte um moderate +1,3% zulegen. Im Frachtdienstleistungssektor meldete FedEx Gewinne für das im Mai 2024 endende Quartal, die stärker als erwartet ausfielen. Außerdem wurden die Investitionspläne reduziert und zusätzliche Aktienrückkäufe angekündigt. Andererseits waren sowohl die Fluggesellschaften als auch die Schifffahrtsbranche schwach. Der US Global Jets Index fiel um -1,6 %.

Der Russell 2000 Marine Transportation Index ist um -2,86 % gesunken. Die Schifffahrtsaktien gerieten in der ersten Monatshälfte unter Druck, da ein mögliches Friedensabkommen zwischen der Hamas und der israelischen Regierung diskutiert wurde. Ein Friedensabkommen könnte möglicherweise zu einer Normalisierung des Schiffsverkehrs auf dem Roten Meer führen. Trotzdem sind die Containerfrachtraten im Juni sogar um +22 % gestiegen. Der SCFI (Shanghai Containerized Freight Index) liegt nun um +290% über dem Vorjahreswert. Die Raten für Rohöltanker (VLCC – Very Large Crude Carrier) sind zum Monatsende auf 18 Tsd. $/Tag gesunken, während die Raten für Produktentanker (MR-Erträge) von 47,5 Tsd. $/Tag auf 42,5 Tsd. $/Tag zum Monatsende zurückgegangen sind. Die VLGC-Raten (Very Large Gas Carrier) sind von 72,5 Tsd. $/Tag auf 48,7 Tsd. $/Tag zum Monatsende gesunken. Die Frachtraten im LPG-Sektor haben sich etwas entspannt, da die Panamakanal-Behörde die Zahl der täglichen Durchfahrten erhöhen konnte. 

Fondsperformance

Die Fondsperformance sowohl der auf USD als auch der auf EUR lautenden Anteilsklassen war negativ. Innerhalb des Transportsektors leisteten die Long-Positionen in der Schifffahrt einen negativen Beitrag von insgesamt -1,1 %. Long-Positionen in den Segmenten Rohöl/Produkte/Chemie, Dry-Bulk und Offshore-Versorgung trugen mit -0,5 %, -0,5 % bzw. -0,1 % negativ bei. Die Short-Positionen im Container- und LPG-Segment trugen dagegen mit -0,4 bzw. +0,8 % bei.

Im Bereich der Frachtdienste leistete das Shortbuch einen positiven Beitrag von -0,4 %, während Shortpositionen in anderen Transportsegmenten einen negativen Beitrag von -1,2 % leisteten. Das Long- und Shortbuch im Bereich Luftfahrt war neutral.

Im Energiesegment wirkte sich das Engagement des Fonds in französischen Assets negativ aus. Long-Positionen im Öl- und Gassegment leisteten einen negativen Beitrag von -0,3%, während das Short-Buch einen kleinen Beitrag von + 0,05% leistete. Darüber hinaus leistete ein Long-Engagement im Versorgersegment aufgrund des Engagements im französischen Versorgungsmarkt einen negativen Beitrag von -0,35%.  Darüber hinaus wirkte sich das Long-Engagement des Fonds im Sektor der erneuerbaren Energien mit -0,65% negativ aus.

Insgesamt haben Absicherungspositionen über Short-Indexfutures mit ca. -0,2 % negativ zum Gesamtergebnis beigetragen.

Weitere Anhaltspunkte finden Sie in dem beigefügten Fact Sheet – Juni 2024.

Seahawk Investments GmbH

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Währungsschwankungen können zu negative Performancebeiträgen führen.

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